Bismarckstein
Entwurf und Ausführung: Friedrich Jenner (Entwurf) / Rudolf Hannig (Bauausführung), Hannover
Ort: Am Bismarckstein / Auf dem Toppe
Objekt: 7 m hohe Aussichtsplattform aus Kalkstein, 1903
Gedenkstätte zu Ehren des ehemaligen Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815-1898).
Der Turm wurde am 21. Juni 1903 zur Sonnenwendfeier eingeweiht. Die 18.000 Mark Baukosten erbrachte der Göttinger Turmbauverein durch Spenden und Beitragszahlungen. Ursprünglich umgaben den Turm sechs im Halbrund angeordnete Pfeiler, auf denen kleine Feuerschalen aufgesetzt waren. Die Feuerschalen auf dem Turm und den Pfeilern wurden regelmäßig zu Sonnenwendfeiern entzündet.
Die sechs Pfeiler wurden in den 50er Jahren, die Feuerschale auf dem Bismarckstein in den 70er Jahren entfernt. Im Sommer 1965 wurde das Schicksal des Steines allgemein erörtert. Zeitweilig bestanden Pläne, den Bismarck-Stein zu einer Gedenkstätte für die Opfer der Jahre 1933 bis 1945 umzuwandeln. Es wurde aber auch der komplette Abriss des im Volksmund sogenannten "Elefantenklos" erwogen. Schliesslich wurde er von 2002 bis 2005 abschnittsweise für 15.000 EURO saniert und am 11.09.2005 wiedereröffnet.
Patenschaft: Jugend Feuerwehr Geismar
Siehe auch: Bismarckhäuschen
Weiterführende Links
[öffnen in eigenem Fenster]:
Otto-von-Bismarck Stiftung, Friedrichsruh
Bismarcktürme und Bismarcksäulen

